Ursprünglich wurden mit dem Begriff Drogen ausschließlich durch Trocknung haltbar und verwertbar gemachte meist heilkräftige Pflanzenteile bezeichnet. Der Unterschied zum umgangssprachlich benutzten Begriff Droge ist der, dass dieser gezielt stark psychoaktive und berauschende Stoffe meint, die auch meist ein höheres Suchtpotential besitzen.

Rauschdrogen bewirken eine Änderung der Aktivität der Nervenzellen in bestimmten Hirnregionen, die eine modifizierte Wahrnehmung des eigenen Selbst und der Umwelt, die als angenehm empfunden werden kann, hervorruft. Bei regelmäßigem Konsum des Rauschmittels kann es zur Abhängigkeit kommen. Rauschmittel werden nach ihre chemischen Substanzen (zum Beispiel Opiate, Cannabinoide etc.) und ihrer Wirkung (z.B. Halluzinogene, Stimulantia etc.) klassifiziert. Außerdem gibt es legale (Alkohol, Zigaretten) und illegale (Heroin, Kokain, Ecstasy und viele mehr) Drogen.