Lexikon R

Medizin und Kosmetik +++ 'Reinfarkt', 'Rasierpuder', 'Rubbelcreme'

Die Rachenmandel (Tonsilla pharyngea) ist eine Ansammlung von Balgdrüsen und Lymphknoten, die am Rachendach zwischen den Tubenmündungen liegt.

Radikale, freie: Freie Radikale sind aggressive Moleküle. In der Haut werden sie verstärkt unter Sonnenbestrahlung gebildet und tragen zu ihrer vorzeitigen Alterung bei.

Radikalfänger sind Substanzen, die freie Radikale an sich binden. Zu diesen Substanzen gehören Vitamin E und C. Siehe auch freie Radikale.
Die Ranzidität ist das Verderben, das Ranzigwerden von Ölen und Fetten. Der Fettverderb kann durch Mikroorganismen hervorgerufen werden und wird mit Konservierungsmitteln verhütet, oder er beruht auf die Einwirkung von Luft und Sauerstoff, Licht und Wärme. Diese Ranzidität verhindert man durch Antioxydanzien.
Rapsöl wird aus den Samen der Rapspflanze gepresst, enthält Erucasäure, Ölsäure, Linolsäure, wirkt hautglättend und rückfettend und ist als Nahrungsmittel und Kosmetikum empfehlenswert.
Rasiercreme wird vor der Nassrasur ohne Wasser und Pinsel wie eine Hautcreme aufgetragen. Es gibt nichtschäumende und schäumende Rasiercremes. Letztere enthalten ein Tensid. Die Hauptbestandteile sind Seife, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Duftstoffe und Wasser.
Rasierpuder dient zur hautfreundlichen Behandlung nach der Rasur. Er kann auch vor einer Elektrorasur verwendet werden, um schweißfeuchte oder fettige Haut gleitfähiger zu machen. Er mattiert eine glänzende Haut, wirkt erfrischend und adstringierend.
Rasierschaum ist flüssige Seife, die mit einem Treibmittel abgefüllt wurde. Er hält die Barthaare aufrecht wie Seifenschaum.
Rasierseife wird mit einem Pinsel zu Schaum geschlagen und auf das Gesicht aufgetragen. Rasierseife wird für die Nassrasur verwendet, soll einen feinblasigen dichten Schaum entwickeln, in dem die Barthaare aufgerichtet werden und so mit dem Rasiermesser tief erfasst und abgeschnitten werden können.
Rasiersteine dienen zur Blutstillung kleiner Schnittwunden. Sie bestehen aus eisartig aussehenden Stücken, die vorwiegend Alaun enthalten und zusätzlich antibakteriell wirken.