Lexikon I

Iatrogene Krankheiten: Iatrogene Krankheiten sind Krankheiten, die durch Handlungen oder Äußerungen des Arztes hervorgerufen werden.
Ichthyose wird auch Fischschuppenkrankheit genannt. Sie ist eine Hauterkrankung, die hervorgerufen wird durch eine veränderte oder ganz fehlende Talg- und Schweißdrüsenabsonderung. In diesen Fällen ist die Haut trocken, schuppend und stark verhornt. Die Ichthyose ist erblich.
Impetigo heißt auch Eitergrind oder Eiterflechte. Dies ist eine entzündliche, ansteckende Hauterkrankung mit einer Blasen-, Pustel- und Borkenbildung.

Implantate sind alle Teile, die in den Körper eines Empfängers eingepflanzt werden. Sie können von einem anderen Menschen oder Tier stammen oder mechanisch-künstlich sein, z.B. Herzklappen, Hornhaut des Auges, Herz- oder Nierentransplate, Gelenke, Nägel, Gefäße, Brustimplantate, Haarimplantate.

Impotentia bedeutet Zeugungsschwäche: Das Unvermögen, den Beischlaf überhaupt oder in normaler Weise auszuführen, also die Unmöglichkeit einer Erektion und damit Ejakulation (Samenerguss). Siehe auch Ejakulation und Erektion und Zeugungsunfähigkeit .

In vitro ist lateinisch und heißt übersetzt „im Glas“. In vitro bezeichnet Laborversuche, die im Glas vorgenommen werden, wie zum die In-Vitro-Fertilisation. Dabei handelt es sich um die künstliche Befruchtung im Glas.
Infrarot, auch Rotlicht genannt, sind unsichtbare Wärmestrahlen, die durch ihre erzeugte Wärme die Blutgefäße erweitern, die Muskulatur entspannt, schmerzlindernd und heilend wirken.
Als Inkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, Harn oder Stuhlgang willkürlich zurückzuhalten. Siehe auch Harnträufeln.
Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Ansteckung (das Eindringen der Krankheitserreger in den Körper) bis zum Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen der Infektionskrankheit.
Insulin ist ein Hormon der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Insulin wurde 1921 von Frederick  Banting und Charles Best in gereinigter Form hergestellt. Nach subkutaner Einspritzung senkt Insulin den Blutzucker, indem es dessen Eintritt in die Muskelzellen als energieliefernder „Brennstoff“ fördert. Insulin ist das wichtigste Medikament zur Dauerbehandlung der Zuckerharnruhr (Diabetes 2).