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Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren (erzeugen) kann. 

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Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind essenziell.

Pflanzen benötigen keine Vitamine, sie können alle organischen Stoffe selbst synthetisieren. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die der Körper dann erst in die Wirkform umwandelt. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.

Bei unterschiedlichen Tieren gelten zum Teil verschiedene Substanzen als Vitamine. So können z. B. die meisten Tiere inklusive die Mehrzahl der Säugetiere, Vitamin C produzieren, weshalb diese keinen derartigen Vitamin-Bedarf haben. Trockennasenaffen (also auch Menschen), einige Familien in der Ordnung der Fledertiere und Sperlingsvögel, alle Echten Knochenfische sowie Meerschweinchen können dies aufgrund des Fehlens des Enzyms L-Gulonolactonoxidase nicht. Somit ist Vitamin C für die meisten Tiere kein Vitamin, sondern ein Metabolit. Katzen benötigen ebenfalls Retinol (oder Vitamin A1), nehmen aber eine Sonderstellung ein, da sie im Gegensatz zu fast allen anderen Tieren β-Carotin nicht in Retinol umwandeln können.

Beim Menschen gilt die oben angegebene Definition für 13 organische Verbindungen. Von diesen können 11 auf keine Weise vom Organismus selbst synthetisiert werden. Vitamin D kann der Körper selbst herstellen, sofern ausreichend Sonnenexposition besteht (Photosynthese). Eigensynthese besteht auch für Niacin, das aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt werden kann. Die notwendige Niacinzufuhr richtet sich nach der Menge an zugeführtem Protein und wird damit auch von den Ernährungsgewohnheiten (Vegetarismus oder Omnivorie) beeinflusst.

Es gibt wasserlösliche und fettlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine:

  • B1, wichtig für die Schilddrüsenfunktion
  • B2, fördert die Merkfähigkeit und die Konzentration, hilft gegen Migräne
  • B6, schützt vor Nervenschädigung, wichtig für den Aminosäurenstoffwechsel
  • C, schützt vor Infektionen, stärkt das Bindegewebe

Fettlösliche Vitamine:

  • A, Wachstum der Zellen, erhöht die Abwehrbereitschaft gegen bakterielle Infektionen
  • D, Förderung der Calciumaufnahme
  • E, Stärkung des Immunsystems, hemmen entzündliche Prozesse, Aufbau von Knochen und Zähnen
  • K, erforderlich für die Bildung der Blutgerinnungsfaktoren

Andere Defintion:

Vitamine sind als Substanzen definiert, die der Körper nicht selbst herstellen kann (davon gibt es Ausnahmen), die jedoch lebensnotwendig sind. Vitamine werden nicht zur Energiegewinnung oder zum Aufbau von Organstrukturen herangezogen, sondern dienen als Wirkstoffe. Sie werden deshalb in nur ganz geringen Mengen benötigt.

Produziert werden Vitamine von Pflanzen und Mikroorganismen und werden vom Organismus aufgenommen durch die Nahrung und durch die Darmbakterien.

Wegen dieser Definition gibt es für unterschiedliche Tierarten meist auch unterschiedliche Vitamine. Lediglich Pflanzen benötigen keine Vitamine.


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Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

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