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Erkältung (in Österreich auch Verkühlung) und grippaler Infekt sind alltagssprachliche, medizinisch nicht scharf definierte Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase (einschließlich der Nebenhöhlen), Hals oder/und Bronchien.

In medizinischem Kontext bezieht sich "Erkältung" auf eine Infektion der oberen Atemwege, die durch Viren verursacht wird. Es ist die häufigste Infektion und tritt am häufigsten im Winter und Frühling auf. Es kann durch verschiedene Viren wie Rhinovirus, Coronavirus, Influenza-Virus und andere verursacht werden.

Symptome von Erkältungen können Husten, Schnupfen, Halsentzündung, Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit sein. Erkältungen sind normalerweise milde und dauern in der Regel ein paar Tage bis eine Woche.

Behandlungen für Erkältungen können symptomatisch sein, wie z.B. das Einnehmen von Schmerzmitteln, Nasensprays, Hustenmedikamenten, und ausreichend Trinken. Es gibt keine spezifischen Medikamente gegen Erkältungen und auch keine Impfungen, um sich vor Erkältungen zu schützen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Erkältungen leicht mit anderen Erkrankungen der Atemwege wie Grippe oder Bronchitis verwechselt werden können, und dass eine angemessene Diagnose und Behandlung wichtig ist, um die richtige Behandlung zu erhalten.

Therapie mit Hausmitteln

Ein Bild zum Thema Erkältung im Medizin Kontext
Erkältung

Erwachsene erkranken durchschnittlich etwa zwei- bis dreimal im Jahr.
Häufig wird der grippale Infekt mit der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza) verwechselt, die für immunschwache Personen, z. B. Säuglinge und alte Menschen, tödlich enden kann.

Kopfschmerzen. Verstopfte Nase. Husten. Fieber. Juckende Augen. Halsweh. Muskelschmerzen. Wenn Sie wie die meisten Leute sind, kennen Sie die Symptome des Schnupfens nur allzu gut. Obwohl Amerikaner jährlich mehr als fünf Milliarden Dollar für Besuche beim Arzt und Erkältungsmittel ausgeben, wobei sie alles von Taschentüchern und Vitamin-C bis rezeptfreie Nasentropfen und -sprays und Kräutertee kaufen, gibt es immer noch kein Heilmittel gegen Schnupfen.
Erkältungen, die auch als Infektionen der oberen Atemwege bezeichnet werden, werden durch Hunderte unterschiedliche Viren verursacht. Wir besitzen aber keine Arzneimittel, die diese Viren töten oder hemmen können. Wir müssen uns auf die natürliche Abwehr des Körpers verlassen.
Im Laufe einer Erkältung dringen Viruspartikeln in die Schleimschichten der Nase und Kehle ein und machen sich an den Zellen dort fest. Die Viren durchlöchern die Zellmembrane, damit die genetischen Informationen in die Zellen eindringen können. Binnen kurzem gewinnt der Virus die Oberhand und zwingt die Zellen, Tausende von neuen Viruspartikeln zu produzieren. Als Reaktion auf diesen Angriff der Viren rüstet sich der Körper zur Abwehr. Die Nase und Kehle setzen Chemikalien frei, die das Immunsystem in Gang bringen. Verwundete Zellen produzieren Chemikalien, die Prostaglandine heißen. Diese lösen eine Entzündung aus und ziehen weiße Blutzellen an, die die Infektion bekämpfen. Winzige Blutgefäße erweitern sich, wobei sich Platz ergibt, so dass die Blutflüssigkeit (Blutplasma) und spezielle weiße Blutzellen ins entzündete Gebiet eindringen können. Die Körpertemperatur steigt, wodurch die Immunreaktion gesteigert wird, und Histamin wird freigesetzt, was die Erzeugung von Nasenschleim steigert, im Versuch, Virusteilchen aufzufangen und aus dem Körper zu entfernen.
Während der Kampf gegen den Erkältungsvirus weiter tobt, schlägt der Körper mit seiner schweren Artillerie zurück: spezielle weiße Blutzellen, die Monozyten und Lymphozyten heißen; Interferon, das oft als "das körpereigene (antivirale) Medikament gegen Viren" bezeichnet wird; und 20 Proteine oder sogar mehr, die im Blutplasma zirkulieren und die Viren und infizierten Zellen überziehen, was die Aufgabe der weißen Blutkörperchen erleichtert, nämlich jene zu identifizieren und zu zerstören.
Die Symptome, die man als Erkältung auffasst und erfährt, stellen eigentlich die natürliche Immunreaktion des Körpers dar. Wahrscheinlich war man schon anderthalb Tage erkältet, bevor man eigentlich die Ansätze einer Erkältung spüren kann.
Viele Menschen glauben dem alten Sprichwort, "Wenn Sie nichts dagegen unternehmen, wird Ihr Schnupfen sieben Tage dauern. Wenn Sie alles Mögliche machen, wird er sich eine Woche halten." Obwohl wir den Schnupfen vielleicht nicht heilen können, werden die folgenden einfachen Methoden zur Selbstbehandlung Ihre Erholung fördern und Ihnen helfen, sich besser zu fühlen.

  • Trinken Sie viel Flüssigkeit. Flüssigkeiten halten den Schleim dünnflüssig. Eine Erkältung kann Sie etwas dehydrieren, ohne dass Sie es spüren. Trinken Sie alle zwei Stunden mindestens 220 ml Flüssigkeit.
  • Kochen Sie sich etwas Hühnersuppe. Eine der besten heißen Flüssigkeiten, die Sie zu sich nehmen können, wenn Sie erkältet sind, ist Hühnersuppe. Sie wurde zuerst in Ägypten als Mittel gegen Schnupfen verschrieben, und tritt seitdem immer wieder als ein Lieblingshausmittel auf. Bei einer Untersuchung über die Wirkung von heißem und kaltem Wasser auf die Beseitigung von Schleim auch Hühnersuppe einbezogen. Die Hühnersuppe wirkte am besten, an zweiter Stelle kam heißes Wasser und kaltes Wasser erst an dritter Stelle dahinter. Diese Ergebnisse sind seitdem von anderen Forschern bestätigt worden. Obwohl Ärzte sich nicht sicher sind, warum Hühnersuppe dazu beiträgt, die Nasenluftwege zu reinigen, sind sie sich einig, dass "sie genau das richtige ist."
  • Ruhe. Ärzte sind darüber nicht einig, ob Sie sich einen oder ein paar Tage frei nehmen sollten, wenn Sie sich erkälten. Sie sind jedoch alle der Meinung, dass zusätzliche Ruhe hilft. Es dürfte wohl auch aus präventiver Sicht eine gute Idee sein, sich vom Arbeitsplatz fernzuhalten. Ihre Arbeitskollegen werden wahrscheinlich dankbar sein, dass Sie Ihren Erkältungsvirus nicht im Büro verbreiten. Falls Sie sich dazu entschließen, zu Hause zu bleiben, lassen Sie die Hausarbeit und schonen Sie sich, lesen Sie ein gutes Buch und machen Sie ein Nickerchen.
  • Routinemäßige Übungen sollten Sie ausfallen lassen, wenn Sie unter einer Erkältung leiden. Gehen Sie einfach ins Bett, wenn Sie sich ziemlich schlecht fühlen.
  • Halten Sie sich warm. Bleiben Sie im Warmem, wenn sie sich einen Schnupfen geholt haben. Das bringt Ihnen zumindest ein bisschen Behaglichkeit, besonders wenn Sie Fieber haben.
  • Spülen Sie mit Salzwasser. Die Entzündung und Schwellung in der Nase, die bei einer Erkältung stattfinden, werden durch Moleküle verursacht, die Zytokine oder Lymphokine heißen und von den Lymphozyten erzeugt werden. Neuestes Beweismaterial hat gezeigt, dass das Wegspülen dieser Zytokine eine Reduktion der Schwellung und der Flüssigkeitsproduktion zur Folge hat. Füllen Sie sich eine reine Nasensprayflasche mit einer dünnen Lösung Salzwasser (ein gestrichener Teelöffel Salz pro Liter Wasser) und besprühen Sie sich jedes Nasenloch drei- oder viermal. Wiederholen Sie das fünf- bis sechsmal am Tag.
  • Gurgeln Sie. Gurgeln Sie alle ein oder zwei Stunden mit warmem Salzwasser (ein Viertelteelöffel Salz pro 110 ml warmes Wasser). Dies kann Halsschmerzen lindern. Salzwasser ist ein Adstringens, das das entzündete Gewebe wirksam beruhigt, und dazu neigt, Schleim aufzulockern.
  • Erwägen Sie Vitamin-C. Obwohl einige Untersuchungen vermuten lassen, dass Vitamin-C das Immunsystem des Körpers stärken kann, ist der Einsatz dieses Vitamins bei der Behandlung von Erkältungen immer noch umstritten. Viele Ärzte weigern sich, Vitamin-C als Erkältungsmittel zu empfehlen. Andere jedoch, haben festgestellt, dass die tägliche Einnahme von 2.000 Milligramm Vitamin-C oder mehr die Stärke der Erkältungssymptome abschwächen kann.
    Falls Sie sich entscheiden, Ihre Einnahme von Vitamin-C während einer Erkältung zu erhöhen, übertreiben Sie es nicht. Obwohl man festgestellt hat, dass Vitamin-C in Dosen von bis zu 10.000 Milligramm am Tag relativ ungefährlich ist, finden einige Leute, dass die tägliche Einnahme von 10.000 Milligramm oder mehr Durchfall verursachen kann. Vielleicht besteht die sicherste Weise, mehr Vitamin-C zu erhalten, darin, häufiger Lebensmittel zu wählen, die viel Vitamin-C enthalten. Da Sie Ihre Flüssigkeitsaufnahme während einer Erkältung sowieso erhöhen müssen, erfüllen Sie dieses Bedürfnis z. B. teilweise mit Orangensaft.
  • Lassen Sie es verdampfen. Der Dampf aus einem Verdampfapparat kann Schleim auflockern, besonders wenn das Sputum dick ist. Er könnte auch die Luftfeuchtigkeit in der unmittelbaren Umgebung leicht erhöhen, wodurch Sie sich besser fühlen könnten.
  • Geben Sie das Rauchen auf. Raucher leiden an Erkältungen länger als Nichtraucher. Wenn Sie die Bronchien während einer Erkältung wiederholt reizen, sind Sie anfälliger für eine Komplikation wie Lungenentzündung.
    Außerdem hat man bewiesen, dass Rauchen nicht nur die Kehle und die Bronchien reizt, sondern auch das Immunsystem schwächt. Da Sie sich auf Ihr eigenes Immunsystem eher als auf Medizin verlassen müssen, um eine Erkältung zu heilen, möchten Sie wohl so fit wie möglich sein, um gegen den Schnupfen Krieg zu führen.
  • Halten Sie sich von heißem Grog fern. Obwohl ein heißes alkoholisches Getränk vielleicht gut klingt, wenn es Ihnen weh tut und Ihre Nase verstopft ist, steigert so etwas die Schwellung der Schleimhaut. Wenn Sie Ihre Beschwerden auf ein Minimum reduzieren möchten, halten Sie sich von Alkohol fern.
  • Behalten Sie eine positive Einstellung. Obwohl die ganzheitliche Wissenschaft noch in den Kinderschuhen steckt, schlagen einige Forscher vor, dass eine positive Einstellung, etwa derart: "Ich kann diese Erkältung überwinden", das Immunsystem eigentlich stärken könnte. Wenn Sie selbst aufgeben, macht Ihr Immunsystem das gleiche. Heiterkeit und Selbstvertrauen helfen, das Immunsystem auf Trab zu bringen oder schützen es wenigstens vor dem Zusammenbruch, während es Ihre Erkältung bekämpft.
    Nicht jeder Arzt ist von der Verbindung zwischen Geist und Immunsystem überzeugt. Das Beweismaterial, das die Gedanken unmittelbar mit Immunität verbindet, ist interessant, jedoch nicht schlüssig. Eine positive Einstellung ist immer ratsam und könnte Ihre Erkältung sicher nicht verschlimmern.

Übertragen Sie sie nicht

Leider hat die moderne Medizin noch keinen Impfstoff gegen Erkältung erfunden, der uns vor der Infektion durch die Hunderte von Erkältungsviren schützen würde, die auf die Gelegenheit warten, einzuziehen und sich zu vermehren. Folglich ist es "mehr oder weniger unausweichlich", dass man sich mindestens einmal im Jahr einen Schnupfen zuzieht. Aber wenn Sie sich erkälten, müssen Sie diese Erkältung nicht auf andere übertragen. Indem Sie einige einfache Methoden lernen, können Sie Ihre Erkältung für sich behalten.
Die meisten Fachleute auf dem Gebiet des Schnupfens sind heutzutage davon überzeugt, dass Erkältungsviren auf zweierlei Weise übertragen werden; durch direkte Berührung mit anderen und durch die Ausatmung von mit Viren gefüllten Tröpfchen aus der Nase und deren Einatmung durch andere Leute (die sogenannte "Aerosolmethode", d.h. durch die Luft übertragen). Die Methode der direkten Berührung spielt sich ungefähr so ab: Sie bekommen einen Virus in der Nase, putzen sich dann die Nase, was die Finger mit dem Virus verunreinigt, und dann schütteln Sie jemandem die Hand. Dieser berührt seine Nase mit der Hand und bekommt den Schnupfen.

Viren können auch auf leblosen Gegenständen wie Telefonen, Türklinken und Stofftaschentüchern leben, aber niemand weiß genau Bescheid, wie lange sie dort leben. Um die Übertragung Ihrer Erkältung auf andere durch direkte Berührung zu vermeiden, rät Gilbert, dass Sie sich oft die Hände waschen und Papiertücher statt Stofftaschentücher benutzen. Achten Sie darauf, die Tücher sofort nach der Verwendung wegzuwerfen.
Menschen können sich einen Schnupfen auch holen. indem sie die Viruspartikeln unmittelbar einatmen. Obwohl die meisten von uns etwas Unbehagen in der Umgebung einer Person empfinden, die fortwährend niest und hustet, gehören diese Symptome in der Tat zu den letzten Phasen der Krankheit und zeigen sich gewöhnlich, wenn die Ansteckungsgefahr schon am geringsten ist. Die meisten Leute übertragen Ihre Erkältung auf andere während der ersten paar Tage, wenn sie Halsweh haben und einen Schnupfen erst bekommen. Um zu verhüten, dass Sie andere mit Ihrer Erkältung anstecken, möchten Sie sich vielleicht einen oder zwei Tage lang während des Ansatzes einer Erkältung von Freunden und Arbeitskollegen fernhalten. Vermeiden Sie überfüllte Räume, wenn Sie können, und halten Sie die Hand vor der Nase, wenn Sie husten oder niesen.

Wie verhält es sich mit "Erkältungsmedikamenten?"

Sobald sich die Erkältungssaison ankündigt, füllen sich die Wartezimmer der Ärzte mit Menschen, die "ein Heilmittel für Erkältung" suchen. Leider stehen der modernen Medizin keine Medikamente zur Verfügung, die gegen Viren wirksam sind, auch nicht gegen die mehr als 100 Viren, die den Schnupfen verursachen können.
Antibiotika wie das Penicillin vermögen nichts gegen Erkältungsviren auszurichten. Das erste, was Sie nicht unternehmen sollten, ist Ihren Arzt zu besuchen, um sich eine Penicillinspritze zu holen. Sie sind unwirksam, teuer und können Sie
unnützerweise unerwünschten Nebenwirkungen aussetzen.
O.K., wenn der Arzt nicht helfen kann, wie wär's mit den vielen "Erkältungsmedikamenten", für die man im Fernsehen und Radio aufdringlich Reklame macht? Sie müßten ja sicher wirken, oder?
Eigentlich nicht. Einige Erkältungsexperten glauben, dass beliebte Erkältungsmittel die Immunreaktionen des Körpers eigentlich hemmen können, indem sie Erkältungssymptome unterdrücken. Ihre Erkältungssymptome stellen alle nur einen Teil der natürlichen Reaktion Ihres Körpers in seinem Kampf gegen die angreifenden Viren dar. Diese Reaktionen zu unterdrücken oder zu verhindern könnte eigentlich dazu führen, dass die Erkältung länger dauert.
Erkältungsexperten behaupten zum Beispiel, dass schwaches Fieber, d.h. unter 38,9 Grad Celsius, die Fähigkeit des Körpers steigert, den Erkältungsvirus zu bekämpfen. Gilbert schlägt also vor, dass man darauf verzichtet, Aspirin und Paracetamol einzunehmen, wenn man nur ein schwaches Fieber hat. (Wenn Sie jedoch über 60 Jahre alt sind, an Herzkrankheit oder an irgend einer Beschwerde leiden, die das Immunsystem beeinträchtigt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, sobald Sie die ersten Anzeichen eines Fiebers wahrnehmen.)
Noch ein Beispiel von potentiell widersinnigen Erkältungsmedikamenten sind Antihistamine, die häufig Bestandteil von Erkältungsmedikamenten sind, die alle Symptome bekämpfen. Antihistamine bringen die Nase vom Laufen ab, aber sie richten vielleicht mehr Schaden an, als sie Gutes tun. Antihistamine trocknen die Schleimhäute aus, die schon gereizt sind. Sie dicken den Nasenschleim ein, so dass Sie glauben, dass Sie mehr abschwellende Mittel benötigen, und Sie können Reizhusten herbeiführen.
Ein rezeptfreies Medikament gegen Erkältungen, das Erleichterung der Symptome bewirken kann, ist Pseudoephedrin, ein abschwellendes Mittel, das sich in Produkten wie Sudafed befindet. Diesem Inhaltsstoff gelingt es, die Schwellung und Flüssigkeitsproduktion zu hemmen und die Drainage zu fördern. Menschen, die hohen Blutdruck haben oder an Herzkrankheit leiden, sollten dieses nicht rezeptpflichtige Medikament jedoch vermeiden.
Hustensäfte, die Glyzerylguaiakolat (aber nicht Dextromethorphan) enthalten, können helfen, dicken Auswurf aufzulockern, was das Aushusten erleichtert.

Wenn Sie glauben, dass Sie rezeptfreie Mittel brauchen, um mit Ihrer Erkältung fertig zu werden, empfehlen die meisten Fachleute Mittel, die nur ein Symptom bekämpfen, eher als den Ansatz der Multisymptomprodukte. Die meisten Leute bekommen ihre Erkältungssymptome eins nach dem anderen: zuerst Halsweh, dann Husten. Aber
Multisymptomerkältungsmedikamente behaupten, alle Erkältungssymptome auf einmal zu heilen, selbst diejenigen, die Sie nicht aufweisen. Hat es einen Sinn, Medikamente einzunehmen und dadurch Gefahr von Nebenwirkungen zu laufen, wenn man sie nicht nötig hat?
Diese Multisymptomerkältungsmedikamente bewirken eigentlich nichts. Menschen mögen Erkältungsmittel für die Nacht nur deshalb, weil viele davon große Mengen Alkohol enthalten. Sie sind teuer und wirken nicht. Viele Ärzte raten ihren Patienten, sie zu vermeiden.

Wann ist es Zeit, zum Arzt zu gehen?

Obwohl sich die meisten Erkältungen erfolgreich zu Hause behandeln lassen, sollten Sie Ihren Arzt anrufen:

  • Wenn Sie Kopfschmerzen und Genickstarre haben aber keine anderen Erkältungssymptome aufweisen. (Ihre Symptome könnten auf Hirnhautentzündung hinweisen.)
  • Wenn Sie Kopfschmerzen und Halsschmerzen haben aber keine anderen Erkältungssymptome aufgetreten sind. (Es könnte sich um eine Halsentzündung handeln.)
  • Wenn Sie Erkältungssymptome aufweisen und an beträchtlichen Schmerzen über der Nase und im Gesicht leiden, die länger anhalten. (Sie könnten eine Stirnhöhlenentzündung haben, die Antibiotika benötigt.)
  • Wenn Sie (Erwachsene) mehr als 38,3 Grad C Fieber haben, Aspirin eingenommen haben und das Fieber sich dennoch nicht legt.
  • Wenn Ihr Kind mehr als 38,9 Grad C Fieber hat.
  • Wenn Ihre Erkältungssymptome scheinbar verschwinden, Sie sich aber plötzlich ein Fieber zuziehen. (Dies könnte auf Lungenentzündung hinweisen, die sich eher gegen Ende einer Erkältung einstellt.)

Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

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