Die Blutgerinnung (Hämostase, zusammengesetzt aus altgriechisch haíma, deutsch ‚Blut‘, und Stase von stasis, deutsch ‚Stauung‘, ‚Stillung‘, ‚Stockung‘, ‚Stillstand‘) ist ein lebenswichtiger Prozess, der die bei Verletzungen der Blutgefäße entstehenden Blutungen zum Stehen bringt. Dadurch wird der übermäßige Austritt von Blut aus dem Blutkreislauf verhindert und die Voraussetzung für eine Wundheilung geschaffen.

In medizinischen Kontext bezieht sich "Blutgerinnung" auf den Prozess, bei dem das Blut schneller zu einem festen Zustand wird, um Verlust von Blut zu verhindern. Blutgerinnung ist ein komplexer Prozess, der von mehreren Faktoren abhängt, insbesondere von Blutplättchen und Gerinnungsfaktoren, die natürlicherweise im Blut vorhanden sind.

Ein Beispiel für Blutgerinnung wäre, wenn eine Person sich schneidet und das Blut schnell gerinnt, um die Wunde zu verschließen und weiteres Blutverlust zu verhindern. Ein anderes Beispiel ist, wenn eine Person einen Herzinfarkt hat, kann die Blutgerinnung dazu führen, dass das Blut in einem Herzkranzgefäß verklumpt und dadurch die Blutzufuhr zum Herz unterbricht, was zu Herzschäden führen kann.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass eine übermäßige Blutgerinnung auch Probleme verursachen kann, wie zum Beispiel Thrombose oder Schlaganfall. Einige Medikamente wie Aspirin oder Warfarin werden verwendet, um die Blutgerinnung zu hemmen und das Risiko von Thrombose oder Schlaganfall zu reduzieren.

Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.