Eine Creme ist eine Emulsion, die dem Hautschutz und der Hautpflege dient. Sie besteht aus Wasser, Öl, Emulgatoren, Wirkstoffen und Konservierungsmitteln. Wasserfreie Cremes enthalten statt Wasser ein Paraffinöl/Fettalkoholgemisch, werden zum Abschminken oder als Kälteschutz benützt.

Im medizinischen Kontext bezieht sich der Begriff "Creme" auf eine halbfeste Zubereitung, die auf die Haut aufgetragen wird, um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Die Creme kann aus verschiedenen Wirkstoffen und Trägerstoffen bestehen und wird in der Regel auf die betroffene Hautstelle aufgetragen.

Hier sind einige Beispiele für die Verwendung von Cremes im medizinischen Kontext:

  1. Antimykotische Cremes: Werden verwendet, um Pilzinfektionen der Haut wie Fußpilz und Hautpilz zu behandeln.

  2. Kortison-Cremes: Werden verwendet, um Entzündungen und Schmerzen zu reduzieren, die durch allergische Reaktionen, Ekzeme oder Psoriasis verursacht werden.

  3. Akne-Cremes: Werden verwendet, um Akne zu behandeln und die Talgproduktion zu reduzieren.

  4. Schmerzlindernde Cremes: Werden verwendet, um Schmerzen zu lindern, indem sie auf schmerzhafte oder entzündete Stellen aufgetragen werden.

Einige ähnliche Dinge im medizinischen Kontext sind:

  1. Salben: ähnlich wie Cremes, jedoch haben sie in der Regel eine etwas dickere Konsistenz und können einen höheren Fettanteil haben.

  2. Gele: Eine halbfeste Zubereitung, die aus einem Trägergel und einem Wirkstoff besteht. Gele werden häufig verwendet, um Schmerzen und Entzündungen zu behandeln.

  3. Lotionen: Eine flüssigere Formulierung als Cremes, die in der Regel schnell einzieht und leichter aufzutragen ist. Lotionen werden häufig verwendet, um trockene Haut zu befeuchten und zu beruhigen.

  4. Paste: Eine dicke, klebrige Zubereitung, die aus einem Wirkstoff und einem Trägermaterial besteht. Pasten werden häufig zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Windelausschlag und Ekzemen verwendet.

Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

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