Zucker ist ein aus Pflanzen (Zuckerrohr und Zuckerrübe) gewonnenes süßes Lebensmittel, das in kristalliner Form auftritt und hauptsächlich aus Saccharose besteht. 

Der Deutsche verbraucht durchschnittlich jährlich zwischen 32 und 40 Kg Zucker. Dabei wird nur der kleinste Teil als Würfel- oder Streuzucker verbraucht.

Vorwiegend nehmen wir Zucker über die Nahrung auf:

  • etwa zehn Kilogramm Schokolade und ähnlichem,
  • rund zwei Kilogramm Kakaopulver,
  • über fünfeinhalb Kilogramm Bonbons und Zuckerwaren, 
  • sieben Kilogramm Kekse, etc.
  • dreieinhalb Kilo gesüßte Knabberartikel (Chips oder Cracker),
  • 3,5 Kg an Speiseeis und Sorbets.
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Aber auch in Getränken findet sich eine Menge Zucker:

  • Limonade
  • Soda (Softdrinks)
  • Energydrinks enthalten neben anderen Inhaltsstoffen besonders hohe Dosierungen von Zucker und Koffein. Der Zuckeranteil einer Dose ist höher, als bei Softdrinks und nur eine Dose entspricht dem Koffeingehalt von ca. 2 Tassen Kaffee (ca. 80 mg). Der Zucker verstärkt die Wirkung von Koffein noch zusätzlich. Besonders Kinder und Jugendliche sind bei so hohen Konzentrationen anfällig für gesundheitliche Schäden. Energydrinks sollen demnach Kopfschmerzen, Hyperaktivität, Magenschmerzen, Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen auslösen. Auch Herz-Kreislaufprobleme, Krampfanfälle, Nierenversagen oder eine Herzwandverdickung sollen von Energydrinks ausgelöst werden können.

Im Schnitt nehmen wir damit täglich 24 Teelöffel Zucker zu uns. Die WHO empfiehlt dagegen max. 6 Teelöffel. Nicht gerechnet wird der in Obst und Gemüse enthaltene Zucker. Dieser Zucker ist als gesundheitlich unbedenklich von der WHO eingestuft worden.

Angeblich übersteigt der Umsatz der Zuckerindustrie bereits die Folgekosten im Gesundheitsbereich, die durch Übergewicht und Diabetes entstehen. Da könnte man doch glatt wieder an die Einführung einer Zuckersteuer denken. Sie wurde zwar 1993 abgeschafft, aber mittlerweile empfiehlt die WHO die Wiedereinführung dieser Steuer.

Quelle: u.a. SWR

 


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Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.