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Knochenatrophie im medizinischen Kontext bezieht sich auf den Verlust von Knochenmasse und -dichte, was zu schwächeren Knochen führt. Dieser Zustand kann das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen und ist oft eine Folge von mangelnder körperlicher Aktivität, bestimmten Erkrankungen, Ernährungsmängeln oder hormonellen Veränderungen.

Allgemeine Beschreibung

Knochen sind lebendiges Gewebe, das ständig abgebaut und neu aufgebaut wird. Knochenatrophie tritt auf, wenn die Geschwindigkeit des Knochenabbaus die des Knochenaufbaus übersteigt, was zu einer Verringerung der Knochenmasse führt. Dies kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, einschließlich Alterung, längerer Immobilisierung, wie sie bei langer Bettruhe oder Raumflug vorkommt, und bestimmten Erkrankungen wie Osteoporose, Arthritis und hormonellen Störungen.

Anwendungsbereiche

Die Diagnose und Überwachung von Knochenatrophie erfolgt in der Regel durch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Knochendichtemessungen (DEXA-Scans) und MRT. Behandlungen konzentrieren sich auf die Umkehrung oder Verlangsamung des Knochenverlusts durch Medikamente, Ernährungsänderungen, Supplementierung mit Kalzium und Vitamin D sowie gezielte Übungen zur Stärkung der Knochen.

Bekannte Beispiele

Ein prominentes Beispiel für eine Erkrankung, die mit Knochenatrophie verbunden ist, ist Osteoporose, eine Krankheit, die durch eine signifikante Verringerung der Knochendichte gekennzeichnet ist und das Risiko für Frakturen erhöht, besonders in der Wirbelsäule, den Hüften und den Handgelenken.

Behandlung und Risiken

Die Behandlung zielt darauf ab, den Knochenverlust zu verlangsamen und das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern. Zu den Behandlungsoptionen gehören Bisphosphonate, Hormontherapie, Kalzium- und Vitamin-D-Supplementierung sowie Lebensstiländerungen, einschließlich erhöhter körperlicher Aktivität und Raucherentwöhnung. Unbehandelte Knochenatrophie kann zu erhöhter Brüchigkeit der Knochen und damit zu einem höheren Risiko für Frakturen führen.

Ähnliche Begriffe und Synonyme

Verwandte Begriffe im Zusammenhang mit Knochenatrophie umfassen Knochenresorption, Osteopenie (eine Vorstufe der Osteoporose mit milder Verringerung der Knochendichte), und Osteomalazie (Erweichung der Knochen, oft durch Vitamin-D-Mangel verursacht).

Zusammenfassung

Knochenatrophie bezeichnet den Zustand des Knochenmassenverlustes, der zu einer erhöhten Frakturanfälligkeit führt. Sie kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden und erfordert eine umfassende Behandlung, um das Fortschreiten zu verlangsamen und das Risiko von Knochenbrüchen zu minimieren.

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Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.