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Das Becken ist ein anatomisches Gebiet des menschlichen Körpers, das den unteren Teil des Rumpfes umfasst. Es ist durch das Kreuzbein, die Hüftbeine und das Schambein begrenzt. Im medizinischen Kontext kann das Becken auf verschiedene Weise betrachtet werden, z.B. als Knochenstruktur, als Hohlraum im Körper oder als Teil des Fortpflanzungssystems.

Beschreibung

Das Becken ist im medizinischen Kontext das knöcherne Gerüst, das den unteren Teil des Rumpfes umschließt. Es besteht aus dem Kreuzbein, den beiden Beckenschaufeln und dem Schambein. Das Becken schützt die inneren Organe im Bauchraum und dient als Ansatzpunkt für viele Muskeln, die für die aufrechte Haltung des Körpers und die Bewegung wichtig sind. Verletzungen des Beckens können zu erheblichen Schmerzen und Einschränkungen führen und erfordern oft eine genaue Diagnose und Behandlung durch Fachärzte.

Anwendungsbereiche

  • Diagnose und Behandlung von Beckenfrakturen nach Unfällen
  • Operative Eingriffe im Beckenbereich, z.B. bei Tumoren oder Entzündungen
  • Therapie von Beckenbodenschwäche, z.B. bei Inkontinenz
  • Physiotherapie nach Verletzungen oder Operationen im Beckenbereich

Beispiele

Einige Beispiele für die Verwendung des Begriffs Becken im medizinischen Kontext sind:

  • Beckenfraktur: eine gebrochene Knochenstruktur im Bereich des Beckens, oft durch eine traumatische Verletzung verursacht.
  • Beckenboden: eine Gruppe von Muskeln, die den Boden des Beckens bilden und eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Blase und des Darms spielen.
  • Beckenultraschall: eine diagnostische Untersuchung, bei der Ultraschallwellen verwendet werden, um die Organe und Strukturen im Beckenbereich zu visualisieren, z.B. um Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane bei Frauen zu erkennen.
  • Beckenentzündung: eine Entzündung der Organe im Beckenbereich, z.B. der Gebärmutter, der Eileiter oder der Prostata.

Risiken

  • Brüche im Beckenbereich können zu langwierigen Heilungsprozessen und Komplikationen führen
  • Bei operativen Eingriffen im Beckenbereich besteht das Risiko von Infektionen oder Blutungen
  • Unbehandelte Beckenbodenschwäche kann zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen

Beispielsätze

  • Das Becken schützt die inneren Organe.
  • Der Bruch im Beckenbereich erfordert eine Operation.
  • Der Physiotherapeut arbeitet gezielt am Becken.
  • Der Arzt behandelt die Verletzung am Becken.
  • Die Becken sind entscheidend für die aufrechte Haltung.

Ähnliche Begriffe

Einige ähnliche Begriffe im medizinischen Kontext sind:

  • Abdomen: der Bauchbereich des Körpers, der sich oberhalb des Beckens befindet.
  • Hüfte: das Gelenk zwischen dem Becken und dem Oberschenkelknochen.
  • Sakrum: das dreieckige Knochenstück am unteren Ende der Wirbelsäule, das Teil des Beckens ist.
  • Urogenitalsystem: das System, das die Harnwege und die Fortpflanzungsorgane umfasst und im Beckenbereich lokalisiert ist.

Weblinks

Zusammenfassung

Das Becken im medizinischen Kontext ist ein wichtiges knöchernes Gerüst, das den unteren Rumpf umschließt und die inneren Organe schützt. Es dient als Ansatzpunkt für wichtige Muskeln und kann bei Verletzungen Schmerzen und Einschränkungen verursachen, die spezielle Behandlungen erfordern. Anwendungen des Beckens in der Medizin reichen von der Diagnose und Behandlung von Frakturen bis zur Therapie von Beckenbodenschwäche. Risiken umfassen Komplikationen bei Brüchen und Infektionen nach operativen Eingriffen. --

Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.