Die Eisenmangelanämie ist die häufigste Anämieform, bei der die Hämoglobinbildung durch Eisenmangel behindert ist. 

Ursachen:

  • mangelhafte Zufuhr von Eisen (Mangelernährung, Vegetarier),
  • mangelhafte Aufnahme von Eisen (z.B. bei Sprue, Salzsäuremangel),
  • Störung der Eisenaufnahme im Darm (chronische Durchfälle, Darmerkrankungen)
  • mangelhafte Ausnutzung des mit der Nahrung aufgenommenen Eisens (nach Magenoperationen).
  • Die häufigste Ursache liegt in Blutungen aller Art.
    • Starker Blutverlust während der Menstruation
    • chronische Blutungen (Magenulcus, Hämorrhoiden etc.)
  • erhöhter Eisenbedarf während der Schwangerschaft, dem Wachstum und bei Infektionskrankheiten.

Symptome:

  • Bei Anämie können Patienten über Kopfschmerzen, Herzjagen, Atemnot, Müdigkeit, Schlafstörungen und trauriger Verstimmung klagen.
  • Ernährungsstörungen an Haut und Schleimhaut, z.B. brüchige Nägel.

Therapie:

  • Eisenhaltige Nahrung (Fleisch, Gemüse)
  • Eisen als Medikament per os (färbt den Stuhl schwarz!) oder evtl. als Injektion
  • evtl. Ersatz der fehlenden Salzsäure.

Buchliste: Eisenmangelanämie
Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.