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Der Nahrungsbedarf wird bestimmt durch den Grundumsatz und den Mehrbedarf durch geleistete Arbeit. Nicht nur die notwendige Energie, ausgedrückt in Kalorien, sondern auch alle vom Körper benötigten Vitamine, Minerale, Wasser, essentielle Aminosäuren und Linolsäure müssen in einem geigneten Verhältnis aufgenommen werden.

Faustregel für die Berechnung der Grundnahrungsstoffe: 0,9 g Protein, 0,9 g Fett, 5g Kohlehydrate pro Tag und kg Körpergewicht. Siehe auch Grundumsatz und Kalorie.

Beschreibung

Der Nahrungsbedarf im medizinischen Kontext bezieht sich auf die Menge an Nahrung, die der Körper benötigt, um seine physiologischen Funktionen aufrechtzuerhalten. Dies umfasst die Zufuhr von Nährstoffen wie Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen. Der Nahrungsbedarf variiert je nach Alter, Geschlecht, körperlicher Aktivität und Gesundheitszustand. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend, um den Nahrungsbedarf zu decken und Mangelerscheinungen zu vermeiden. Im Falle von Mangelernährung oder bestimmten Krankheiten kann eine spezielle Ernährung erforderlich sein, um den Nahrungsbedarf zu decken.

Anwendungsbereiche

  • Klinische Ernährung
  • Ernährungsberatung
  • Präventivmedizin
  • Ernährungstherapie
  • Kinderernährung

Risiken

  • Mangelernährung
  • Überernährung
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelintoleranzen
  • Essstörungen

Beispiele

  • Ein Patient mit Krebs braucht einen erhöhten Nahrungsbedarf, um den Krankheitsverlauf zu unterstützen.
  • Bei Schwangeren steigt der Nahrungsbedarf aufgrund des erhöhten Bedarfs an Nährstoffen für das heranwachsende Baby.
  • Ein Sportler hat einen höheren Nahrungsbedarf aufgrund seines intensiven Trainingsprogramms.

Beispielsätze

  • Der Nahrungsbedarf des Patienten wird sorgfältig überwacht.
  • Während der Schwangerschaft sollte der Nahrungsbedarf angepasst werden.
  • Dem Sportler wurde geraten, seinen Nahrungsbedarf zu erhöhen.
  • Die Ärzte diskutierten über den Nahrungsbedarf der Patienten.
  • Die Nahrungsergänzungsmittel decken den Nahrungsbedarf entsprechend.

Wortherkunft

Der Begriff "Nahrungsbedarf" im medizinischen Kontext stammt aus dem deutschen Sprachgebrauch und setzt sich aus den Wörtern "Nahrung" und "Bedarf" zusammen, was auf die benötigte Menge an Nahrung hinweist, die der Körper benötigt, um gesund zu bleiben.

Ähnliche Begriffe

  • Ernährungsbedarf
  • Nahrungszufuhr
  • Nährstoffbedarf
  • Essensbedarf

Zusammenfassung

Der Nahrungsbedarf im medizinischen Kontext beschreibt die individuelle Menge an Nahrung, die der Körper benötigt, um seine Funktionen zu erfüllen. Dieser Bedarf variiert je nach Person und Lebenssituation. Es ist wichtig, den Nahrungsbedarf durch eine ausgewogene Ernährung zu decken, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche wie klinische Ernährung, Ernährungsberatung und Präventivmedizin, aber auch Risiken wie Mangelernährung und Essstörungen, die beachtet werden müssen.

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Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.