Die Tendovaginitis ist eine Sehnenscheidenentzündung (Sehnenentzündung), also eine Entzündung des Sehnengleitgewebes, meist infolge von Überlastung oder stumpfen Verletzungen. Dabei kann die betroffene Sehne schmerzhaft knirschen und reiben.

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Therapie

Manchmal ist es schwer zu sagen, was mehr weh tut Das dauernde Pochen durch die Sehnenentzündung selbst oder die Tatsache, dass man nicht alle Aktivitäten seines Hobbys ausüben kann, so wie vor den Schmerzen. Die Sehnen sind die Bindegewebsfaser, die den Muskel am Knochen befestigen. Sehnenentzündungen oder Entzündungen dieser Faser sind der Preis, den man zahlt, wenn man eine Sache gut machen möchte, sie aber zu schnell macht, wie z.B. zu schnell oder zuviel an der Tastatur eines Computers arbeitet oder sich beim Laufen nicht richtig warm macht. Während Sie sich schwören, nächstes Mal die richtigen Schritte zu unternehmen, sind hier Tipps, die Ihnen bei den Schmerzen weiterhelfen und Sie in die alte Form zurückbringen.

  • Kühlen Sie die Fläche. Wenn sich eine Sehne entzündet, kann die Entzündung durch Kälte reduziert werden. Füllen Sie einen Beutel mit Eis oder probieren Sie einen wiederverwendbaren Eisbeutel. Weiter können Sie einen Beutel mit gefrorenen Erbsen oder einen verschlossenen Beutel mit gefrorenem Mais nehmen. Um Ausschlag und Erfrierungen an der Haut zu verhindern, wickeln Sie um den Eisbeutel ein feuchtes Handtuch.
    Bis die Symptome nachlassen, sollte man die Eisbeutel fünf bis zehn Minuten, drei bis viermal am Tag anwenden.
  • Machen Sie Eistassen. Für eine längere, dauerhafte Anwendung mit Eis, probieren Sie anstelle von des Eisbeutels eine Papptasse. Füllen Sie die Tasse mit kaltem Wasser und stellen Sie diese in den Eisschrank. Wenn Sie das Eis benötigen, reißen Sie den oberen Rand von der Tasse ab, um an das Eis zu kommen. Legen Sie ein nasses Handtuch auf die betreffende Stelle und reiben Sie das Eis darüber.
  • Hilfe durch Aspirin. Aspirin und Ibuprofen sind zwei nicht verschreibungspflichtige Medikamente gegen Entzündungen, die die Schmerzen und Steifheit lindern. Paracetamol hingegen hilft, den Schmerz zu reduzieren, aber es hilft nicht bei der Entzündung selber. Denken Sie bitte daran, dass diese Medikamente nicht den Heilungsprozess beschleunigen.
  • Hochlegen. Das hilft, die Schwellung unter Kontrolle zuhalten.
  • Sehnenentzündung bandagieren. Wenn Sie eine Stoffbandage um das Knie oder den Knöchel wickeln, ist das eine Stütze für die Gelenke und hilft, die Schwellung auf ein Minimum zu reduzieren. Jedoch hilft die Bandage nur, wenn sie richtig und fest gewickelt wird [aber nie zu eng]. Lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Schienen Sie es. Manche Experten empfehlen eine Schiene anstelle einer Bandage, weil sie steifer ist und die betreffende Stelle besser stützt.
  • Verschiedene Sportarten abwechseln. Sehnenentzündungen kommen oft von sich ständig wiederholten Aktivitäten. Deshalb ist es notwendig, seine Lieblingssportart mit anderen abzuwechseln. Auf diese Art werden nicht ein paar Muskeln überbelastet und man neigt nicht so schnell zur Sehnenentzündung. Schwimmen belastet nicht so die Knöchel wie Laufen. Verschiedene Sportarten schaffen einen Ausgleich für alle Muskelgruppen im Körper, so das man rundum fit ist.
  • Bauen Sie Ihren Körper auf. Bevor Sie mit einer Sportart beginnen, wie z.B. Laufen oder Schwimmen, müssen die Muskeln richtig aufgewärmt werden. Krafttraining ist der beste Weg, um bestimmte Muskelgruppen zu festigen. Zum Beispiel eignen sich Arm- und Beinbeugen mit Hanteln oder auf einem Krafttrainingsgerät sehr gut.
  • Wärmen Sie sich richtig auf. Für jemanden, der sportlich sehr aktiv ist, sind Dehnübungen genauso gut wie ein richtiges Aufwärmtraining. Aber diese Dehnübungen sind mehr als ein bisschen Zerren und Ziehen. Bevor Sie mit  Dehnübungen anfangen, sollten Sie ein paar Minuten lang leichte Aerobic-Übungen zum aufwärmen durchführen, denn wenn man kalte Muskeln dehnt, kann es zur Sehnenentzündung kommen. Ein paar Voraufwärmübungen zum warm werden wären: Rennen auf der Stelle, Seilspringen. Trimmrad, Laufen.
  • Dehnen Sie nichts bis zum Schmerzpunkt. Manche Leute verstehen nicht, dass sie nicht bis zum Schmerzpunkt dehnen sollen, sondern nur bis sie ein leichtes Ziehen spüren. Das sollte behutsam und langsam, ohne stramme und ruckartige Bewegungen gemacht werden.
  • Nehmen Sie es leicht. Wenn Sie eine neue Sportübung beginnen oder nach einer Sehnenentzündung wieder mit Sport anfangen, starten Sie mit einem verkürzten und nicht zu anstrengenden Pensum. Laufen Sie ein paar Kilometer und keine zehn; fahren Sie Fahrrad auf flacher Ebene und keine bergige "Strecke". Bevor Sie sich auf den Weg machen, machen Sie ein paar Bewegungsablaufübungen.
  • Tragen Sie die richtigen Schuhe. Sportschuhe werden für nahezu alle Sportarten hergestellt, so dass Sie nicht einen Tennisschuh zum Laufen benutzen sollten. Wenn Sie sich neue Schuhe kaufen, für eine Sportart, bei der Sie viel stampfen und springen, sollten es Schuhe mit Luftkammern sein. Diese Schuhe sind besonders dämpfend, so kann die Wucht ganz anders in den Beinen, Knöcheln und Knien aufgenommen werden. Es macht auch einen Unterschied, wie man seine Schuhe benutzt. (Siehe auch "Prüfen Sie Ihre Schuhe auf Warnhinweise".)
  • Unterschiedlicher Boden. Jogger benutzen meistens die gleiche Route und den gleichen Boden Tag für Tag. Durch diese sich dauernd wiederholenden Strecken kann es zu einer Sehnenentzündung kommen. Versuchen Sie neue Strecken, egal ob es Asphalt, Gras oder Lehmboden ist. Sie sollten auch die Richtung Ihrer Strecke ändern. Wegen der Wölbungen, Kurven, Bodensenken und Unebenheiten im Boden müssen Ihre Füße immer wieder und wieder die gleichen Bewegungen machen. Um die Strecke zu ändern, können Sie auch auf der anderen Seite Ihres Weges laufen oder Sie fangen am entgegengesetzten Ende an. (Auf Straßen jedoch läuft man immer mit dem Verkehr.) Egal welcher Boden, er sollte nie zu hart und nie zu weich sein.
  • Laufen Sie nicht auf Sand. Sand ist kein guter Boden für das Training. Sand ist wie Schnee, er ist meistens die Ursache dafür, dass man ausrutscht und sich die Beine verrenkt, oder es kann zu Zerrungen, Verstauchungen und Sehnenentzündungen führen.
  • Abkühlen. Nach dem Training, sollten Sie behutsam dehnen, wenn Sie dazu neigen, eine Sehnenentzündung zu bekommen. Kühlen Sie die Stelle, um zu verhindern, dass es zu einer Sehnenentzündung kommt.
  • Seien Sie vorsichtig mit Stoßplatten. Eine Sehne nimmt einen Schlag eher mit voller Wucht auf, wenn man Schuhe benutzt, die den Fuß beschweren.
  • Benutzen Sie Knieschoner. Die schützen Ihre Knie und dämpfen die Schläge von Volltreffern, wie z.B. bei Volleyball, Baseball, Softball und Fußball.

Prüfen Sie Ihre Schuhe auf Warnhinweise

Wenn Sie Sport treiben ist es wichtig, die richtigen Schuhe zu benutzen, aber benutzen Sie auch korrekt die richtigen Schuhe. Schnüren Sie Ihre Schuhe so, dass Sie im Schuh etwas mit dem Fuß wackeln können, aber nicht hin und her rutschen. Ist Ihr Schuh zu locker, muss Ihr Körper härter arbeiten, um Ihren Fuß in der richtigen Position zu halten. Und sind Ihre Schuhe zu eng, geben Sie Ihren Füßen nicht die natürliche Bewegungsfreiheit, die Sie benötigen, um das richtige zu leisten. Schauen Sie sich außerdem die Sohle unter Ihrem Absatz an. Ist die Sohle eventuell abgetragen?

Außer einem Paar neuer Schuhe benötigen Sie vielleicht auch Einlagen in Ihren Schuhen. Diese speziell angefertigten Einlagen helfen, die Struktur des Fußes zu verbessern, wie z.B. eine Senkfußstellung (Ihr Fuß kann entweder nach innen oder nach außen gehen). Wenn Ihr Fuß richtig eingestellt ist, arbeitet Ihr ganzer Körper richtig, wenn Sie sehr aktiv sind, so dass die Wahrscheinlichkeit einer Sehnenentzündung sehr gering ist.

Siehe auch:

  • Achillessehnenriss
  • Beugesehne
  • Patellarsehnenreflex
  • Sehne
  • Sehnenansatz
  • Sehnenreflex
  • Sehnenscheide
  • Sehnenscheidenentzündung
Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

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