Eine Störung der Blutgerinnung bzw. eine erhöhte Blutungsneigung ist eine Blutkrankheit.

Allgemeinsymptome:

  • Blutergüsse
  • Haut- und Schleimhautblutungen  flächenhaft (Hämatome)
  • Haut- und Schleimhautblutungen stippchenförmig (Petechien.)

Wandschädigung der Blutgefässe

 

Verminderte Zahl der Blutplättchen

  • Ursachen:
    • Leukämie
    • Karzinommetastasen im Knochenmark
    • Knochenmarksschädigung durch Giftstoffe oder Medikamente,
  • Symptome:
    • Blutungsneigung
  • Therapie:
    • Therapie des Grundleidens.

 

Mangel an Gerinnungseiweißen

  • Ursachen:
    • Verschlussikterus, führt zu Mangel an Vitamin K, das ohne Gallensalze nicht aufgenommen werden kann.
    • Leberkrankheiten Gerinnungseiweiße werden in der Leber gebildet.

Gerinnungshemmende Mittel (Antikoagulantien)

  • Ursache:
    • Zu hohe Dosierung der gerinnungshemmenden Mittel.
  • Symptome:
    • Erhöhte Blutungsneigung (Zahnfleischblutungen, Hautblutungen, Blut im Urin).
  • Therapie:
    • Vitamin K bei oraler Antikoagulation als Gegenmittel.
  • Prophylaxe:
    • Gute Beobachtung antikoagulierter Patienten
    • Keine intramuskulären Spritzen.

 

Bluterkrankheit (Hämophilie)

  • Die Hämophilie ist eine Erbkrankheit, die Mutter überträgt die Krankheit auf die Söhne. Fast nur Knaben sind Bluter.
  • Ursache:
    • Es fehlt im Blut ein Stoff, der für die Blutgerinnung notwendig ist.
  • Symptome:
    • Erhöhte Blutungsneigung.
  • Therapie:
    • Verabreichung des im Blut fehlenden Stoffs.
Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.