Der Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut, die mit Schmerzen, Rötung und Schälung einhergeht und durch die ultravioletten Strahlen der Sonne hervorgerufen wird. Jeder Sonnenbrand erhöht die Gefahr von Hautkrebs.

Therapie

Die Sonne. Die Menschen haben sie seit tausenden von Jahren angebetet. Aber erst im letzten Jahrhundert haben sie damit angefangen, sie anzubeten, indem sie sich von ihr braten lassen, bis sie einen hochroten Sonnenbrand haben. Aber die Sonne kann noch viel mehr Schaden anrichten, als nur einen schmerzhaften Sonnenbrand zu verursachen. Dermatologen sagen, dass eine längere Sonnenlichtbestrahlung braune Flecken, rote, schuppige Flecken, ein Austrocknen und Faltenbildung der Haut verursachen kann. Und was am schlimmsten ist, es kann Hautkrebs verursachen.

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Obwohl nur wenige Dinge die äußere Hautschichten (stratum corneum) durchdringen können, gehen die ultravioletten Strahlen der Sonne ganz leicht durch diese Schicht hindurch und schädigen die darunterliegenden Zellen und Strukturen. Es gibt zwei Sorten von ultraviolettem Licht; ultraviolett A (UVA), die sogenannten bräunenden Strahlen, die keinen Sonnenbrand verursachen (außer in sehr hohen Dosierungen) und ultraviolett B (UVB), die "verbrennenden Strahlen". UVA Strahlen können durch Fensterscheiben in Autos, Häusern und Büros dringen, während UVB Strahlen das nicht können. Beide Arten durchdringen die äußere Hautschicht und richten Schaden an.

Ultraviolette Strahlen, die das Stratum Corneum durchdringen, bringen pigmentproduzierende Zellen, genannt Melanozyten, dazu, braune Pigmente (Melanin) zu erzeugen. Das ist der Versuch der Haut sich gegen die einfallenden Strahlen zu schützen und eine weitere Schädigung der Haut zu verhindern. Wieviele und wie schnell die Melanozyten Pigmente produzieren, ist größtenteils genetisch bedingt. Dunkelhäutige Menschen produzieren schneller Melanin, während hellhäutige Menschen, insbesondere die nordeuropäischer Abstammung und die Orientalen nicht so gut Melanin erzeugen oder es nur stellenweise produzieren, was dann als Sommersprossen zum Vorschein kommt. Diese Menschen können nicht braun werden, egal wie sehr sie es versuchen, und sind oft "Schnellbräter", die sogar bei leichter Sonnenbestrahlung schnell einen Sonnenbrand bekommen.

Wenn Ihre Haut das schützende Melaninpigment nicht gut produziert, oder wenn Sie der Sonne zu stark ausgesetzt werden, bevor das Pigment erzeugt und verteilt werden kann, schädigen die ultravioletten Strahlen die Zellen der Epidermis. Die Sonnenstrahlen lassen wirklich die Hautzellen absterben. Selbst wenn Sie nur eine leichte Rötung bekommen, töten Sie die oberste Schicht Ihrer Haut ebenso, wie es bei einer thermischen Verbrennung durch die Berührung von etwas Heißem geschieht.
Die Schädigung der Hautzellen betrifft vorwiegend hellhäutige Menschen, und die unmittelbare Folge ist ein Sonnenbrand. Im Laufe der Zeit hinweg können die Auswirkungen noch sehr viel schlimmer sein - fleckige, braune Hautstellen und sogar Hautkrebs. Ultraviolettes Licht kann selbst die Dermis schädigen; das ist die Schicht der Haut ihre Form, Beschaffenheit, Festigkeit und Elastizität gibt. Das Sonnenlicht lässt die dicke, starke Gewebsstruktur der Dermis zusammenbrechen, macht sie empfindlich, dünn und weniger elastisch und lässt sie faltig und schlaff aussehen. Sie würden sich wahrscheinlich nie wieder einem Sonnenbrand aussetzen, wenn Sie den dramatischen Schaden an Ihrer Haut unter einem Mikroskop sehen könnten: Die Zellen sind eingeschrumpft und tot; ehemals dicke rote Bündel von Bindegewebe sind zu einer grauen Masse geworden; die dünnhäutigen, außenliegenden Blutgefäße sind gedehnt und verlieren möglicherweise Flüssigkeit, und DNA-Sequenzen, die "Software", die der Haut sagt, wie sie sich reparieren und erneuern soll, sind beschädigt, was dazu führt, dass die Haut anomale, präkanzeröse Zellen und in einigen Fällen Krebszellen produziert.
Viele von uns ignorieren die Warnungen vor der Sonnenbestrahlung. Schließlich sieht bronzefarbene Haut toll aus. Wenn Sie Ihre Haut zu stark der Sonne ausgesetzt haben und mit einem Sonnenbrand enden, können die folgenden Hausmittel es Ihnen etwas erleichtern, bis Mutter Natur den Brand heilt. Aber denken Sie daran, dass die hier aufgeführten Heilmittel den Schaden, den die Sonnenstrahlen verursacht haben, nicht wieder rückgängig machen können. Wenn Sie der Sonne einmal zu stark ausgesetzt waren, ist der Schaden an der Haut schon entstanden. Aber Sie können es sich selbst angenehmer machen, während Sie darauf warten, dass es besser wird.

  • Legen Sie kalte Kompressen auf die Haut. Benutzen Sie kalte Kompressen, um die Schmerzen des Sonnenbrandes zu lindern. Dafür tränken Sie einen Waschlappen in kaltem Wasser und legen ihn direkt auf die verbrannten Stellen. Verwenden Sie kein Eis für die sonnenverbrannte Haut. Machen Sie die Kompressen öfter wieder nass und legen Sie sie mehrmals am Tag auf. Sie können dem Wasser für die Kompresse auch etwas beruhigendes wie Natron oder Stärkemehl zugeben. Schütten Sie einfach ein bisschen Natron ins Wasser. Oder wickeln Sie trockenes Stärkemehl mit Käseleinen oder einem Stück Gaze und lassen Sie Wasser hindurch laufen. Dann schütten Sie das Stärkemehl aus, tränken die Kompresse in dem Stärkemehlwasser und legen sie auf die Haut.
  • Bleiben Sie aus der Sonne. Sonnenverbrannte Haut ist viel anfälliger für eine weitere Verbrennung. Bleiben Sie für mehrere Tage aus der Sonne, nachdem Sie einen Sonnenbrand bekommen haben. Seien Sie sich bewusst, dass wenn Sie tagsüber draußen sind, selbst wenn Sie sich im Schatten aufhalten, dem ultravioletten Licht ausgesetzt sind. Der Schatten eines Baumes oder eines Sonnenschirmes hilft zwar, aber viel von dem Sonnenlicht dem Ihre Haut ausgesetzt ist, stammt aus der Lichtreflektion der Oberfläche, wie Beton, Sand und Bootdecks. Ultraviolette Strahlen können auch die Kleidung durchdringen. Etwa 50% der schädigenden Strahlen der Sonne können durch die Kleider hindurch dringen. So ist es für Sie, wenn Sie schon einen Sonnenbrand haben, das Beste, drinnen zu bleiben. Wenn Sie einen Sonnenbrand haben, ist es außer aus der Sonne zu bleiben auch noch wichtig, dass die Umgebung kühl ist. Durch den Sonnenbrand werden die Blutgefäße gedehnt und strahlen tatsächlich Wärme durch die Haut aus. Es ist angenehmer für Sie, wenn Sie die Raumtemperatur senken und es kühl halten. Stellen Sie also die Klimaanlage an oder lassen Sie den Ventilator laufen.
  • Nehmen Sie ein kaltes Bad. Eine gute Möglichkeit, den Sonnenbrand zu kühlen ist, besonders wenn der Sonnenbrand großflächig ist, sich in eine Badewanne zu legen. Nehmen Sie keine Seife, die die Haut reizt oder austrocknen kann. Wenn Sie glauben Seife, benutzen zu müssen, dann nehmen Sie eine milde, wie Dove oder Aveeno Bar und spülen Sie sie gut ab. Aber benutzen Sie auf keinen Fall einen Waschlappen oder Badeschwamm. Tupfen Sie nach dem Bad Ihre Haut behutsam mit einem weichen Handtuch trocken. Einige ziehen zur Behandlung eines Sonnenbrandes eine kalte Dusche dem kalten Bad vor. Wenn Sie zu lange in der Wanne bleiben, kann Ihre Haut austrocknen, wodurch sie sich noch stärker abschält.
  • Baden Sie mit Stärkemehl. Auch befürworten Ärzte das kalte Bad und schlagen vor, diesem noch einen beruhigenden Zusatz für die Haut, wie Stärkemehl oder Natron zuzugeben. Bereiten Sie das Stärkemehl genauso vor wie für die Stärkemehlkompresse - wickeln Sie trockenes Stärkemehl in Käseleinen oder ein Stück Mull, lassen Sie Wasser darüber laufen und nehmen Sie das Stärkemehlpaket heraus. Eine andere Möglichkeit ist, in der Apotheke oder im Reformhaus Aveeno Pulver, ein Stärkemehlpulver, zu kaufen; befolgen Sie die Anweisungen auf der Verpackung. Wenn Sie Natron benutzen, streuen Sie es großzügig ins Wasser. Begrenzen Sie das Bad auf 15 bis 20 Minuten, damit die Haut nicht übermäßig austrocknet. Wenn Sie herausgehen, lassen Sie das Wasser auf Ihrer Haut an der Luft trocknen, damit Sie das Natron oder das Stärkemehl nicht wieder abreiben.
  • Benutzen Sie Aloe Vera. Der dicke geleeartige Saft der Aloe Vera Pflanze kann einem Sonnenbrand den Schmerz und die Röte nehmen, besonders wenn es sofort nachdem der Sonnenbrand entstanden ist aufgetragen wird. Aloe Vera zieht die Blutgefäße zusammen und kann Ihrem Sonnenbrand so einen Teil der Röte und des Schmerzes nehmen. In Gärtnereien können Sie die Aloe Vera Pflanze kaufen. Schneiden Sie einfach eines der breiten Blätter auf und tragen Sie das Gel direkt auf den Sonnenbrand auf. Wiederholen Sie das ein paar Tage lang fünf bis sechsmal täglich.
  • Nehmen Sie ein rezeptfreies Schmerzmittel. Rezeptfreie Schmerzmittel wie Aspirin und Ibuprofen können die Schmerzen lindern und die Entzündung bei einem Sonnenbrand hemmen, sagt Robertson. Nehmen Sie das Medikament nach Anweisung der Packungsbeilage ein. Wenn Aspirin oder Ibuprofen Ihrem Magen nicht bekommen, versuchen Sie die darmlöslichen Aspirindragees. Eine weitere Möglichkeit, die magenfreundlicher ist, ist Paracetamol. Es hemmt zwar nicht die Entzündung, aber es lindert die Schmerzen des Sonnenbrandes.
  • Trinken Sie viel. Wenn Sie einen starken Sonnenbrand haben, können Sie leicht dehydrieren. Trinken Sie viel Flüssigkeit, besonders Wasser, und zwar in der Menge, als hätten Sie Fieber. Es ist wichtig, den Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen zu halten. Trinken Sie viel, bis Ihr Urin relativ klar ist. Wenn Ihr Urin trüb ist, trinken Sie wahrscheinlich nicht genug.
  • Nehmen Sie ein Anästhetikum zur externen Anwendung. Anästhetika zur externen Anwendung, wie Sohnaine, können die Schmerzen und den Juckreiz zeitweilig lindern. Wählen Sie ein Produkt, das Lidocain enthält, wodurch seltener eine allergische Reaktion ausgelöst wird, als durch einige der anderen Anästhetika. Da manche Menschen allergisch auf solche Produkte reagieren, testen Sie es erst an einer kleineren Hautstelle, bevor Sie es auf die ganze Fläche aufträgt. Anästhetika zur externen Anwendung gibt es sowohl als Creme wie auch als Spray. Ein Spray ist leichter anzuwenden. Wenn Sie ein Spray benutzen, sprühen Sie es nicht direkt auf das Gesicht. Stattdessen sollten Sie Gaze damit besprühen und damit dann vorsichtig das Gesicht abtupfen.
  • Helfen Sie sich mit Hydrokortison. Rezeptfreie Hydrokortison-Sprays oder Cremes können auch die Schmerzen und den Juckreiz eines Sonnenbrandes zeitweilig lindern, so Parker. Wählen Sie ein Produkt, welches 0,5% oder 1% Hydrokortison enthält.
  • Benutzen Sie eine Feuchtigkeitscreme. Die Sonne trocknet die Feuchtigkeit der Hautoberfläche aus und macht die Zellen und Blutgefäße durchlässig, wodurch die Haut noch mehr ausgetrocknet wird. Dazu kommt, dass die kalten Bäder und Kompressen Ihre Beschwerden bei einem Sonnenbrand zwar lindert, aber Ihre geschädigte Haut auch austrocknen können. Um dem vorzubeugen, benutzen Sie unmittelbar nach Ihren Bädern Feuchtigkeitscremes. Wenn Sie Ihre Feuchtigkeitscreme vor der Benutzung in den Kühlschrank stellen, wirken sie noch kühler auf der Haut.
  • Beobachten Sie die Blasen. Wenn Sie einen sehr starken Sonnenbrand haben, wirft Ihre Haut Blasen. Ein schlimmer Sonnenbrand mit starker Blasenbildung kann lebensbedrohlich sein. Wenn sich bei Ihnen viele Blasen bilden, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Wenn sich nur ein paar Blasen bilden, achten Sie darauf, dass sich diese nicht infizieren. Sie sollten die Blasen nicht öffnen und entfernen Sie nicht die schützende Hautschicht darüber.
  • Lassen Sie Ihrer Haut Zeit. Letzten Endes ist Zeit das einzige, was laut Robertson Ihren Sonnenbrand wirklich heilen kann. Es gibt kein Produkt, welches diesen Prozess beschleunigen könnte. Selbst wenn Ihr Sonnenbrand verheilt ist, sollten Sie vorsichtig mit der Sonne sein, denn es wird mehrere Monate dauern, bis Ihre geschädigte Haut wieder in ihrem Normalzustand ist. Wenn Sie es mit der Sonne übertreiben, solange Ihre Haut noch im Heilungsprozess ist, wird sie noch schneller verbrennen und noch mehr Schäden davontragen als vorher.

 

Schützen Sie sich

Seit Jahren hören wir schon die Warnungen der Ärzte vor den austrocknenden, Falten bildenden, verbrennenden und Krebs verursachenden Auswirkungen der Sonne. Viele von uns ignorieren diese Warnungen, weil eine goldgebräunte Haut so gut aussieht. Aber vor kurzem haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Gefahr sogar noch größer sein könnte als sie dachten.
Wissenschaftler wissen, dass die Ozonschicht der Erde in alarmierendem Maße zerstört wird. Ozon ist ein Gas, das ultraviolettes Licht absorbiert und uns vor vielen schädlichen Auswirkungen der Sonne schützt. Ursprünglich glaubten die Wissenschaftler, dass sich diese Zerstörung des Ozons nur über dem unbevölkerten Südpol konzentriert. Australien, welches dem Südpol am nächsten liegt, weist jetzt schon die höchste Rate tödlicher Hautkrebsfälle (Melanom) auf der ganzen Welt auf. Jetzt scheint neues Beweismaterial der National Aeronautics and Space Administration (NASA) anzudeuten, dass sich innerhalb des nächsten Jahrzehntes ein Loch in der Ozonschicht über den nördlichsten Teilen der Vereinigten Staaten, Kanada, Europa und der ehemaligen Sowjetunion bilden wird. Die Skin Cancer Foundation geht davon aus, dass eine von drei Krebsdiagnosen in diesem Jahr Hautkrebs lauten wird. Jeder sechste Amerikaner wird in seinem Leben Hautkrebs bekommen. Und 1991 erkrankte jeder 105te an Melanom, der tödlichsten Form von Hautkrebs; das sind mehr als doppelt so viele wie 1980. Glücklicherweise gibt es einiges, was Sie tun können um Ihre Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen.

  • Hüllen Sie sich ein. Die Skin Cancer Foundation teilt mit, dass Hüte und Kleider aus dunklen, dicht gewebten Materialien ultraviolette Licht besser absorbieren als Baumwollstoffe in helleren Farbtönen. Trockene Stoffe bieten besseren Schutz als nasse.
  • Benutzen Sie Sonnenschutzcreme. Man braucht einen Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 15. Hellhäutige Menschen sollten immer einen Sonnenschutz mit LSF von 15 bis 20 tragen. Wenn Sie eine helle Haut haben, sollten Sie zusätzlich in der Nacht vor der Sonnenbestrahlung eine Lage Sonnenschutzcreme auftragen,, Wenn Sie die Creme am Abend vorher auftragen, kann Sie in die Hornschicht der Haut einziehen. Tragen Sie sie auch dick genug auf. Wenn Sie nur eine dünne Schicht Sonnenschutzmittel mit LSF 15 auftragen, kann sich die Wirkung des Produktes um 50% verringern. Tragen Sie den Schutz 15 bis 30 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen auf, damit es auch in die Haut einziehen kann. Und cremen Sie sich alle 2 Stunden wieder neu ein - wenn Sie schwitzen oder nass werden, noch öfter.
  • Schützen Sie Ihre Ohren. Allzu oft vergessen die Leute empfindliche Stellen zu schützen, wie den oberen Teil der Ohren, den Haaransatz, die "V" Linie der Brust, die Nase und die Hände. Die Skin Cancer Foundation sagt, dass 80 Prozent aller Hautkrebsfälle an Kopf, Nacken und Händen auftreten. Die Foundation empfiehlt daher, einen Hut aus dicht gewebtem Material zu tragen, also besser einen aus Leinen als einen Strohhut, und einen Sonnenschutz mit LSF 15 auf die Hände aufzutragen. Horizontale Flächen, wie die der Nase, werfen besondere Sonnenschutzprobleme auf. Rettungsschwimmer benutzen oft Zinkoxydsalbe für Ihre Nase, aber sie bietet nur einen Lichtschutzfaktor von ungefähr sieben. Statt dessen sollten Sie einen Sonnenschutz mit einem LSF von mindestens 15 auftragen, diesen ein paar Minuten einziehen lassen und dann noch, für größtmöglichen Schutz, die Zinkoxydsalbe auftragen.
  • Schützen Sie sich vor den reflektierten Lichtstrahlen. Denken Sie daran, dass selbst Sonnenschirme oder Baumschatten nur mäßigen Schutz vor ultravioletten Licht bieten, und dass Sie sie nicht vor den Strahlen, die die Sonne, von Schnee, Beton oder anderen Oberflächen reflektiert, schützen. Ultraviolettes Licht wird nicht von Wasser reflektiert, aber es kann leicht durch Wasser hindurch dringen, also schützt es Sie auch nicht, wenn Sie sich im Wasser aufhalten. Achten Sie darauf, Flächen wie zum Beispiel den unteren Teil Ihres Kinns zu schützen, die besonders empfänglich für reflektiertes Licht sind.
  • Seien Sie besonders vorsichtig in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. Die Sonnenstrahlen sind während dieser Zeit des Tages am intensivsten, so Parker. Bleiben Sie während dieser Zeit am besten im Haus oder, wenn Sie sich draußen aufhalten müssen, dann hüllen Sie sich in Kleider und tragen Sie Sonnenschutzcreme auf.
  • Vorsicht an kühlen und bewölkten Tagen. Ultraviolettes Licht kann die Wolken durchdringen. Schützen Sie sich auch, wenn die Sonne nicht hell scheint.
  • Vorsicht im Schnee. Während der Wintermonate lernen viele Erholungssuchende, wie Skifahrer, auf unbarmherzige Weise, dass große Höhen (wo die Atmosphäre zu dünn ist, um die Sonnenstrahlen zu filtern), stürmischer Wind und weißer Schnee eine schmerzhafte Kombination sein können. Schützen Sie sich mit geeigneter Kleidung und einem Sonnenschutz mit LSF von mindestens 15. Vergessen Sie auch nicht, eine Sonnenbrille zu tragen, damit Ihre Augen keinen "Sonnenbrand" bekommen.
  • Vergessen Sie Ihre Lippen nicht. Die Lippen sind sehr anfällig für das Sonnenlicht. Viele Fälle von Hautkrebs betreffen die Lippen. Benutzen Sie ein Lippenbalsam mit einem LSF von mindestens acht und erneuern Sie ihn oft.
  • Machen Sie keine Sonnenbäder. Die meisten Menschen nordeuropäischer Abstammung sollten nicht versuchen, braun zu werden. Jeder sollte die Bemühungen, sich zu bräunen auf ein Minimum reduzieren, aber bei hellhäutigen Menschen hat das wirklich auch keinen Sinn. Viele hellhäutige Menschen werden nämlich nicht braun, egal wie sehr Sie sich auch darum bemühen. Wenn Sie glauben, Sie müssten unbedingt Sonnenbäder nehmen, dann lassen Sie es langsam angehen und lassen Sie Ihre Haut allmählich schützendes Melanin aufbauen. Und benutzen Sie keine Sonnenöle. Das wirkt wie ein Brennglas auf Ihrer Haut. Sie verstärken das ultraviolette Licht und können den Sonnenbrand sogar noch verschlimmern.
  • Achten Sie auf ihre Medikamente. Manche Medikamente wie Tetracyclin und harntreibende Mittel können Ihre Haut besonders empfindlich für die Sonnenbestrahlung machen und das Risiko eines Sonnenbrandes erhöhen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob diese Möglichkeit besteht, wenn Sie Medikamente einnehmen müssen.
  • Benutzen Sie keine Sonnenbänke. Auf der Suche nach "sicherer" Bräune kommen manche Leute dazu, Bräunungskabinen oder Sonnenbänke zu benutzen. Auch wenn die Herstellerfirmen Ihnen erzählen, dass ihre Geräte nur UVA Strahlen produzieren, die nicht verbrennenden Strahlentypen, so sind sie doch keineswegs sicher. Die UVA Strahlen dringen noch tiefer in die Haut ein als UVB Strahlen, und können die Haut so schädigen. Langfristig verursachen sie ein austrocknen der Haut und Faltenbildung, und sie erhöhen das Krebsrisiko.

Gründe, einen Arzt aufzusuchen

Die meisten Sonnenbrände können zwar wirkungsvoll mit den hier beschriebenen Mitteln zu Hause behandelt werden, aber Sie sollten doch einen Arzt aufsuchen, wenn:

  • sich viele Blasen bilden
  • Ihr ganzer Körper verbrannt ist
  • Ihre Blasen aufgehen und eine Infektion eintritt
  • Sie Schüttelfrost und Fieber bekommen und sich zittrig fühlen
  • Sie sich unwohl fühlen, als hätten Sie eine Erkältung
  • die Schmerzen und der Juckreiz sich nach den ersten 24 Stunden noch verschlimmern

 

Der obige Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

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